Clevere Erfolgskonzepte für Schule, Job und Leben 

Natürlich möchte jeder glücklich sein und auf Erfolge in der Schule, im Job und im Leben im Allgemeinen zurückblicken können. Ein pauschales Patentrezept, das zu Glück, Erfolg und Zufriedenheit führt, gibt es nicht, denn die Wege und Ziele sind genauso vielfältig und unterschiedlich wie die Menschen selbst.

Und es gibt mindestens genauso viele Strategien, Konzepte, Theorien und Ratgeber, die Interessierte auf ihrem Weg unterstützen, neue Denkansätze aufzeigen und hilfreiche Werkzeuge an die Hand geben möchten.

 

 

So unterschiedlich die Ideen dabei sind, so haben sie doch alle eine wesentliche Gemeinsamkeit, denn sie basieren alle darauf, am eigenen Ich zu arbeiten. Nur wer bereit ist, an sich selbst zu arbeiten, schafft die Grundlage für eine Weiterentwicklung sowie für Glück, Zufriedenheit, Erfolg und Erfüllung.    

 

Hier nun eine kleine Liste einiger solcher cleveren Erfolgskonzepte für Schule, Job und Leben als Anregungen:

 

·         Johari-Fenster.

Der Name dieses Konzeptes setzt sich aus den Anfangssilben seiner Erfinder Joseph Luft und Harry Ingham zusammen. Die Idee beruht auf einem viergeteilten Fenster, das aufzeigt, wer welche Informationen über die eigene Person erhält.

Ein Teil des Fensters ist der öffentliche Teil und umfasst die Aspekte, die eine Person selbst über sich weiß und anderen auch gerne erzählt. Der zweite Teil ist der geheime Teil, der beinhaltet, was eine Person über sich weiß, anderen Personen aber nur ungern erzählt oder bewusst zurückhält.

Der dritte Teil des Fensters ist der blinde Fleck. Dieser zeigt auf, was die Person selbst nicht über sich weiß, was aber andere Person sehen, beispielsweise durch Gesten, die Mimik oder die Verhaltensweisen. Der letzte Teil schließlich ist der Teil, den niemand kennt, also das Unbewusste.

Insbesondere der blinde Fleck ist für eine erfolgreiche Weiterentwicklung von großer Bedeutung, denn je kleiner der blinde Fleck ist, desto bewusster kann das eigene Ich gesteuert werden. 

  

 

·         Super Memo.

Erfinder dieses Lernprogramms ist der Pole Piotr Wozniak. Das menschliche Gedächtnis kann und sollte ähnlich wie ein Muskel trainiert werden. Dabei gliedert sich vor allem das Langzeitgedächtnis in zwei wesentliche Aspekte, nämlich zum einen in die Fähigkeit, Informationen zu speichern, und zum anderen in die Fähigkeit, die gespeicherten Informationen auch abzurufen.

Super Memo basiert auf der Erkenntnis, dass Informationen in bestimmten Abständen aufgefrischt werden müssen, damit sie dauerhaft im Gedächtnis bleiben und jederzeit abgerufen werden können. Der Zeitplan sieht dabei vor, dass die Informationen einen Tag nach dem Lernen, zehn Tage später und dann noch mal 30 Tage später wiederholt werden sollten.

Dies gilt allerdings nicht nur für selbst erlernte Inhalte, sondern kann auch dann angewandt werden, um einer anderen Person dauerhaft im Gedächtnis zu bleiben.

 

 

·         Double-Loop-Modell.

Der Psychologe Chris Argyris und der Philosoph Donald Schön entwickelten dieses Modell, in dem es um das grundlegende Lernen geht. Ausgangspunkt für das Modell ist das Single Loop Learning. Hierbei geht es darum, bestimmte Taktiken und Wege zu wählen, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen.

Sind die Ergebnisse nicht zufriedenstellend, werden die Taktiken und Wege so abgeändert, dass die Ergebnisse beim nächsten Mal besser ausfallen und die Ziele schneller erreicht werden können. Das Double-Loop-Modell setzt den Lernvorgang fort, indem es nicht nur verbessert, sondern überdenkt, hinterfragt und verändert.

Dabei geht es dann allerdings nicht mehr nur um ein korrektes Ziel oder eine bestimmte Situation, sondern um die Taktiken und Ziele im Allgemeinen. Ist jemand in seinem Job beispielsweise absolut unzufrieden, könnte er sich eine neue Arbeitsstelle suchen.

Auf die Situation bezogen, ist diese Taktik sicherlich nachvollziehbar und vermutlich auch keine schlechte Lösung. Allerdings würde diese Person bei den nächsten Schwierigkeiten vermutlich wieder den gleichen Weg wählen, ohne an der Problematik selbst irgendetwas geändert zu haben.

 

 

·         A.I.

Das Kürzel A.I. steht bei dem Modell des Amerikaners David Cooperider für Appreciative Inquiry und beschreibt das Konzept, sich anstelle von Negativem auf das Positive zu konzentrieren.

Die meisten Personen fragen zuerst nach möglichen Problemen, Schwierigkeiten und Risiken und setzen damit stillschweigend voraus, dass diese auch tatsächlich vorhanden sind.

Der Fokus auf die negativen Aspekte steht einer positiven Sichtweise, die für ein konstruktives und produktives Vorgehen notwendig ist, jedoch oft im Wege. A.I. geht daher zunächst vom Positiven aus und baut darauf die Weiterentwicklung auf.

 

 

SWOT-Analyse.

SWOT steht für strengths = Stärken, weaknesses = Schwächen, opportunities = Chancen und threats = Risiken.

Die Grundlage bildet eine Studie zum Thema Unternehmensplanung aus den 1960er-Jahren, in der herauskam, das sich stark vom Plan abweichende Unternehmensergebnisse nicht in mangelnder Kompetenz von Angestellten, sondern vor allem in unklaren Zielvorgaben begründen. Als Konsequenz wurde SWOT als Werkzeug entwickelt.

Durch das Ausfüllen der vier Felder soll das Verständnis von einem Projekt verbessert und ermöglicht werden, eine konkrete Strategie zu entwickeln.

Dabei kann die SWOT-Analyse auf alle Lebensbereiche angewandt werden, denn letztlich geht es beim Ausfüllen der Felder darum, die eigenen Stärken in den Vordergrund zu rücken, Schwächen abzumildern, Chancen zu erkennen und zu nutzen und Risiken zu verhindern. 

 

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