Die typischen Räuber von Motivation, Energie und Kreativität 

Natürlich läuft im Alltag nicht immer alles so wie geplant oder erhofft und neben Inhalten, die nur schwer zu erlernen scheinen, wird es immer wieder auch Dinge geben, die andere einfach besser können.

Das ist soweit auch völlig normal. Außerdem hat jeder die sogenannten schlechten Tage, also jene Tage, an denen irgendwie nichts zu klappen scheint und die Laune dementsprechend schlecht ist.

Auch dies ist nur menschlich und insofern besteht überhaupt kein Grund zur Panik, wenn beispielsweise das Kind eine schlechte Schulnote nach Hause bringt.

 

 

 

 

Verschlechtern sich die Leistungen jedoch deutlich über einen längeren Zeitraum hinweg, sollte überprüft werden, ob es nicht Dinge und Verhaltensweisen gibt, die völlig unnötigerweise Energie und Kraft kosten.

Nun ist es nicht möglich, pauschal aufzulisten, welche Faktoren dies sein könnten, denn jeder Mensch ist und reagiert anders.

 

 

Hier aber eine Auflistung der typischen Räuber von Motivation, Energie und Kreativität:

 

        Zu viel auf einmal.

Viele neigen dazu, möglichst viele Dinge anzufangen und dabei am besten auch noch so viele Arbeiten wie möglich gleichzeitig zu erledigen. Letztlich kann das aber nicht gut gehen, denn jede angefangene Arbeit wird im Gehirn als Verpflichtung abgespeichert.

Das bedeutet, während an einer Sache gearbeitet wird, ist ständig im Hinterkopf, was noch alles erledigt werden muss. Dadurch sinkt die Konzentration und zeitgleich steigt die Gefahr, sich zu verzetteln.

Sinnvoll ist daher, einen Zeitplan mit klaren Ziele zu erstellen und eine Arbeit zu beenden oder zumindest für abgeschlossen zu erklären, wenn das gesetzte Ziel erreicht ist. Danach kann dann die nächste Aufgabe angegangen werden.

 

        Zu viele Gedanken.

Natürlich ist es richtig und wichtig, seine Strategien zu kontrollieren und zu hinterfragen. Gleiches gilt für konstruktive Kritik, die durchaus hilfreich sein kann.

Allerdings sollten sowohl Kontrollen als auch Kritik und Korrekturen nur in einem angemessenen Umfang erfolgen und dabei einen sachlichen Rahmen erhalten. Seine Arbeitsmethoden und Leistungen ständig zu hinterfragen, führt auf Dauer nur zu Unsicherheit.

Verbesserungsvorschläge können helfen, aber vor allem für das Lernen gilt, dass jeder für sich den Weg finden muss, der sich für ihn selbst am besten eignet. 

 

 

        Keine Ehrlichkeit.

Viele Eltern wünschen sich zweifelsohne, dass ihr Kind eine gute Schule besucht, einen ordentlichen Schulabschluss mit entsprechendem Notendurchschnitt erreicht, ein Instrument spielt oder im Sportverein Erfolge erzielt.

Dies ist an sich auch richtig, aber wird dem Kind nicht weiterhelfen, wenn es sich auf der Schule nicht wohlfühlt, sich mit dem Lehrstoff zu schwer tut, das Wunschinstrument der Eltern nicht spielen will oder die entsprechende Sportart einfach nicht mag.

Viele Kinder werden zwar den Wünschen ihrer Eltern versuchen nachzukommen, dies aber entsprechend unmotiviert tun. Insofern ist es sinnvoller, hier einen Mittelweg zu finden und sich dabei die eigenen Leistungsgrenzen ehrlich einzugestehen.

 

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