6 Tipps für mehr Ordnung im Kinderzimmer

6 Tipps für mehr Ordnung im Kinderzimmer

Das Vokabelheft ist plötzlich verschwunden, das Mathe-Arbeitsblatt einfach nicht aufzufinden, die Deutsch-Lektüre wie vom Erdboden verschluckt und die Turnhose schon seit Tagen verschollen: So manches Kinderzimmer scheint ein Ableger des Bermudadreiecks zu sein.

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6 Tipps für mehr Ordnung im Kinderzimmer

Die Kinder und auch ihre Eltern verbringen unzählige Stunden mit der Suche nach Schulsachen, Kleidung, Spielzeug und anderen Dingen.

Natürlich muss ein Kinderzimmer kein Paradebeispiel für perfektes Aufräumen sein. In ihrem eigenen Reich sollen sich die Kids in erster Linie wohlfühlen.

Ein bisschen Chaos gehört dazu und ist auch kein Problem. Doch eine gewisse Struktur sollte vorhanden sein und bleiben. Und mit den richtigen Tricks ist das auch gar nicht so schwer.

Hier sind sechs Tipps für mehr Ordnung im Kinderzimmer!:

Tipp 1: Die Schränke regelmäßig ausmisten.

Oft sind die Schränke und Regale im Kinderzimmer sehr voll. Doch je mehr Sachen verstaut werden müssen, desto schwerer ist es, Ordnung zu halten. Denn Kleidungsstücke, Bücher und Hefte, Spielsachen und Kleinkram werden dann meist irgendwie in die Fächer und Schubladen gestopft.

Deshalb sollten die Sachen regelmäßig durchgeschaut werden. Kleidung, die nicht mehr passt oder gefällt, kann je nach Zustand auf dem Flohmarkt verkauft, verschenkt oder entsorgt werden.

Bücher und Spielsachen, die nicht genutzt werden, können zunächst in Kartons verpackt und im Keller zwischengelagert werden. Stellt sich heraus, dass die Kids die Sachen nicht vermissen, können auch sie endgültig weg.

Außerdem helfen Aufbewahrungsboxen dabei, großen Schränken und Regalen Struktur zu verleihen. Die Boxen sollten dann, wie auch Schubladen und andere Fächer, immer nur zu drei Vierteln gefüllt sein. So geht der Überblick über die Inhalte nicht verloren.

Tipp 2: Den Arbeitsbereich übersichtlich gestalten.

Damit ein vernünftiges Arbeiten und Lernen möglich ist, muss auf dem Schreibtisch eine gewisse Ordnung herrschen. Das heißt natürlich nicht, dass der Arbeitsbereich so spartanisch daherkommen muss wie eine Klosterzelle.

Der Schüler sollte sich wohlfühlen und sich gerne an seinen Schreibtisch setzen. Trotzdem muss der Bereich praktisch sein. Denn wenn die Arbeitsfläche so voll ist, dass die Bücher und Hefte oder Arbeitsblätter, die gerade an der Reihe sind, kaum ausgebreitet werden können, wird es schwierig.

Gut ist deshalb, wenn direkt neben dem Schreibtisch ein Regal steht, dass genug Platz für die Schulsachen bietet. Statt auf dem Schreibtisch zu landen, sind die Bücher und Hefte dadurch übersichtlich im Regal verstaut, aber trotzdem sofort griffbereit.

Mappen oder Ordner in unterschiedlichen Farben können den verschiedenen Schulfächern zugeordnet werden. So können die Kids Arbeitsblätter und Kopien gleich richtig einsortieren. Die ewige Suche nach einzelnen Blättern hat damit ein Ende.

Tipp 3: Eine Sammelstelle für Papierkram einrichten.

Die Einkaufsliste zu Beginn des Schuljahres, der Info-Brief samt Zahlungsbeleg für den Klassenausflug, die Mitteilung über die anstehenden Elternabende, die Einladung zum Geburtstag eines Klassenkameraden:

Solche Unterlagen sollten besser nicht verloren gehen und überdies zumindest eine gewisse Zeit lang schnell zur Hand sein.

Sinnvoll und praktisch ist daher eine zentrale Sammelstelle. Dafür kann ein Ablagekorb im Flur oder in der Küche aufgestellt werden. Dort werden alle Papiere abgelegt. Eine andere Möglichkeit ist eine Pinnwand, die die Kids ruhig auch selbst anfertigen können.

Tipp 4: Einen Ort für die Mal- und Bastelarbeiten bestimmen.

Im Kindergarten und in der Schule wird regelmäßig gemalt und gebastelt. Die vielen Kunstwerke, die die Kids ihren Eltern voller Stolz präsentieren, brauchen einerseits einen würdigen Platz, an dem sie schön in Szene gesetzt werden können. Andererseits ist der Platz in einer Wohnung begrenzt.

Ratsam ist deshalb, einen Ort zu bestimmen, an dem die Kunstarbeiten ausgestellt werden. Ein Stück Wand, ergänzt um einen schmalen Regalboden zum Beispiel kann für die Bilder und Bastelarbeiten reserviert sein.

Kommt ein neues Kunstwerk dazu, wird gemeinsam überlegt, welche ältere Arbeit dafür weichen muss. Für die älteren Arbeiten kann eine Kunstkiste vorbereitet werden. Besonders schöne Arbeiten werden darin gesammelt und aufbewahrt, alle anderen Arbeiten kommen weg.

Tipp 5: Checklisten nutzen.

Checklisten verhelfen nicht nur zu mehr Übersicht und Ordnung, sondern fördern auch die Selbstständigkeit der Kinder.

Steht zum Beispiel eine Klassenfahrt an, können die Kids ihre Tasche mithilfe einer Checkliste selbst packen. Dazu müssen sie nur die Liste durchgehen und Punkt für Punkt abhaken.

Im Internet finden sich Vorlagen für Checklisten zu den verschiedensten Themen und Anlässen. Ansonsten können die Eltern die Listen auch selbst anlegen, im Computer speichern und bei Bedarf ausdrucken.

Tipp 6: Das Smartphone mit einbeziehen.

Vor allem für ältere Kinder ist das Smartphone ein liebgewonnener Begleiter im Alltag. Und wenn die Kids das Gerät schon ständig in der Hand haben, können sich die Eltern die elektronische Hilfe zunutze machen.

Dafür kann der integrierte Organizer so programmiert werden, dass er die Kids daran erinnert, beispielsweise die schmutzige Kleidung vor die Waschmaschine zu legen, den Turnbeutel zu packen oder den Papierkorb zu leeren.

Oft lassen sich Kinder eher von einer Smartphone-Nachricht zum Aufräumen motivieren als durch eine entsprechende Anweisung der Eltern.

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Bernhard Staube, 48 Jahre, Inhaber Agentur für Schülerhilfe, Sabine Menkemann, 43 Jahre, Lehrkraft Deutsch/ Mathe, Matthias Kurz, 39 Jahre, Pädagoge berufsbildene Schule, sowie Christian Gülcan Betreiber und Redakteur dieser Seite, schreiben hier Wissenswertes, Tipps und Ratgeber zum Thema Bildung, Lernen, Schulen und Weiterbildung.

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