8 Gründe für den Besuch der Einführungsvorlesung

8 Gründe für den Besuch der Einführungsvorlesung

Semesterbeginn am Montagmorgen, etwa 8 Uhr – für viele Studenten ist das eine ziemlich unangenehme Uhrzeit. Statt sich auf den Weg in die erste Vorlesung des Semesters zu machen, wäre es doch so viel schöner, auszuschlafen. Zumal in der Einführungsvorlesung sowieso nichts wirklich Wichtiges passiert.

8 Gründe für den Besuch der Einführungsvorlesung

Wenn der Student hier fehlt, verpasst er nichts. Es sollte also kein Problem sein, mit einer späteren Vorlesung ins Semester zu starten. – Auch wenn diese Annahme weit verbreitet ist, ist sie leider falsch.

Denn gerade in der ersten Vorlesung kommt der Student an Informationen, die die Weichen dafür stellen können, wie erfolgreich das ganze Semester laufen wird.

Was das bedeutet? Hier sind acht Gründe für den Besuch der Einführungsvorlesung!:

Grund Nr. 1: Der Student kann sich einen Überblick verschaffen.

In der Einführungsvorlesung bekommt der Student einen Eindruck vom Fach und vom Dozenten. Stellt er dabei fest, dass der Kurs überhaupt nicht sein Ding ist, kann er zeitnah reagieren und dieses Modul abwählen.

Gleichzeitig kann er noch schnell in einen anderen Kurs einsteigen, ohne dass er hier viel versäumt.

Grund Nr. 2: Das Modul wird erklärt.

Der Dozent erläutert in der ersten Sitzung, wie das Modul aufgebaut ist. Oft erwähnt er dabei auch, welche Themen die Schwerpunkte bilden und mit Blick auf die Prüfung eine besonders große Rolle spielen.

Hört der Student dabei aufmerksam zu, kann ihm das große Vorteile bei der Prüfungsvorbereitung einbringen.

Grund Nr. 3: Der Student erfährt, was er an Literatur braucht.

In der ersten Vorlesung benennt der Dozent die Literatur und das Lernmaterial für den Kurs. So kann sich der Student auf den Weg in die Bibliothek machen und sich dort die wichtigsten Bücher sichern.

Besorgt er sich von Anfang an alle notwendigen Schriften und Übungsmaterialien, spart er im weiteren Verlauf des Semesters jede Menge Zeit. Schließlich muss er sich die Sachen später nicht einzeln beschaffen, sondern hat schon alles da.

Grund Nr. 4: Es gibt Infos dazu, was für den Erwerb des Scheins notwendig ist.

Es gibt Kurse, bei denen der Student die notwendigen Credit Points schon dann bekommt, wenn er eine Klausur besteht. Bei anderen Modulen werden zusätzlich zur bestandenen Klausur noch weitere Teilleistungen gefordert.

In der Einführungsvorlesung informiert der Dozent über die Prüfung und erklärt, welche Leistungen notwendig sind, um den Schein zu bekommen. Je früher der Student weiß, was er tun muss, um den Kurs erfolgreich und mit einer guten Note abzuschließen, desto besser kann er das Semester planen.

Grund Nr. 5: Die Anwesenheitspflicht wird besprochen.

Wie die Anwesenheitspflicht bei Vorlesungen geregelt ist, ist verschieden. So wurde sie in einigen Bundesländern abgeschafft, in anderen Bundesländern ist sie zulässig. Teilweise ist es auch so, dass die einzelnen Hochschulen ihre eigenen Regelungen haben. Gilt eine Präsenzpflicht, wird zu Beginn jeder Vorlesung überprüft, wer da ist und wer nicht.

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Hat ein Student mehrfach unentschuldigt gefehlt, wird er nicht zur Prüfung zugelassen. Ob eine Anwesenheitspflicht sinnvoll ist oder nicht, ist ein Dauerthema für Diskussionen.

Doch ungeachtet aller Vor- und Nachteile ist letztlich entscheidend, wie es der jeweilige Dozent handhabt. Und in der Einführungsvorlesung erfährt der Student, ob er bei den Vorlesungen anwesend sein muss oder ob nicht.

Grund Nr. 6: Der Student hat die Chance auf Bonuspunkte.

Einige Dozenten bieten die Möglichkeit, Bonuspunkte zu verdienen, zum Beispiel indem der Student Protokoll führt, ein Referat hält oder eine andere Zusatzaufgabe übernimmt. Allerdings sind solche Extraaufgaben oft begrenzt.

Zudem werden sie in vielen Fällen direkt in der ersten Vorlesung verteilt. Nutzt der Student die Gelegenheit, kann er sich die Chance auf ein paar zusätzliche Punkte sichern.

Grund Nr. 7: Die Kontaktpersonen werden genannt.

Nicht jede Lehrkraft steht jederzeit für persönliche Anfragen bereit. Vielmehr gibt es oft Ansprechpartner, an die sich der Student wenden kann und soll. In der ersten Vorlesung erläutert der Dozent, wer für welche Fragen und Anliegen zuständig ist. Außerdem nennt er die Kontaktdaten.

Der Student sollte sich diese Infos aufmerksam notieren. Braucht er später eine Auskunft oder einen Rat, weiß er, wer zuständig ist.

Grund Nr. 8: Der Student kann erste Kontakte knüpfen.

Vor allem wenn der Student Erstsemester ist, noch niemanden kennt und die Abläufe noch nicht ganz durchschaut hat, ist die erste Vorlesung eine gute Gelegenheit, um Kontakte zu knüpfen. Aber es kann generell nie schaden, ein, zwei Kommilitonen aus der Vorlesung näher zu kennen.

Sollte der Student krank werden und Lernstoff versäumen oder etwas mal nicht verstanden haben, können sie aushelfen. Gleiches gilt, wenn der Student jemanden braucht, der ihn in die Anwesenheitsliste einträgt.

Fazit

Auch wenn bei der Einführungsvorlesung noch kein Lernstoff behandelt wird, sollte der Student den Termin auf keinen Fall versäumen. Denn er erfährt alles, was mit Blick auf die organisatorischen Abläufe und fachlichen Aspekte wichtig ist. Dieses Wissen kann sich im Verlauf des Semesters als überaus wertvoll erweisen.

Allerdings werden in der Einführungsvorlesung viele Punkte recht schnell hintereinander weg durchgesprochen. Der Student ist deshalb gut beraten, wenn er Papier und Stift oder eine elektronische Variante griffbereit hat und sich strukturiert alles Wichtige notiert.

Außerdem kann und sollte er ruhig nachfragen, wenn er etwas nicht verstanden hat. Denn in der Einführungsvorlesung ist die Gelegenheit dazu!

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