Tipps bei schlechten Schulleistungen

Wichtige Tipps, um richtig auf schlechte Schulleistungen zu reagieren 

Selbstverständlich können nicht alle Schüler die sogenannten Einser-Schüler sein und auch ein gelegentlicher Ausrutscher ist völlig normal. Bringt ein Schüler jedoch dauerhaft schlechte Schulleistungen mit nach Hause oder haben sich die Leistungen scheinbar plötzlich massiv verschlechtert, ist es wichtig, richtig zu reagieren.

 

 

Hier dazu die wichtigsten Infos und Tipps:

 

       

Denkbar ungünstig wäre es, den Schüler auszulachen, ihn als dumm zu bezeichnen, zu schimpfen oder ihn zu bestrafen.

Dies würde nämlich zwei Folgen haben. Zum einen löst ein solches Verhalten Frust, Scham oder sogar Angst aus, was dann dazu führt, dass der Schüler seine schlechten Noten künftig verschweigt und die Eltern erst wieder etwas erfahren, wenn sie vom Lehrer zu einem Gespräch gebeten werden.

In den meisten Fällen ist es dann aber bereits zu spät, um das laufende Schuljahr noch erfolgreich zu beenden. Zum anderen demotiviert ein solches Verhalten in der Form, dass der Schüler gar nicht mehr lernt, weil er der Meinung ist, es ohnehin nicht besser zu können, oder dass sich der Schüler selbst unter enormen Leistungsdruck setzt, der allerdings zu Nervosität, Blockaden und damit letztlich zu noch mehr Frust führt.

 

       

Zunächst sollte immer geklärt werden, worin sich die schlechten Schulleistungen begründen. Probleme in der Familie oder Mobbing in der Schule können Auslöser für schlechte Noten sein und solange diese Ursachen nicht aufgearbeitet sind, werden sich auch die Noten nicht verbessern.

Befindet sich der Schüler in der Pubertät und interessiert sich für andere Dinge als den Unterrichtsstoff, ist etwas Geschick gefragt.

In den meisten Fällen sollte es gelingen, einen gemeinsamen Plan auszuarbeiten und einen Deal auszuhandeln, an den sich dann aber auch beide Seiten halten müssen.

 

       

Sinnvoll ist, klare Ziele zu definieren. Diese Ziele müssen aber realistisch sein, beispielsweise indem vereinbart wird, dass aus der Vier in Mathe im nächsten Jahr eine Drei werden soll.

Motivationsfördernd ist zudem, mit viel Lob, Anerkennung und auch kleinen Belohungen zu arbeiten. Bei sehr schlechten Leistungen bieten sich Zwischenziele an, denn auch Teilerfolge wirken sich sehr positiv auf die Motivation aus und regen dazu an, weiterzumachen und bald das nächste Zwischenziel zu erreichen.   

 

       

Für die Eltern ist wichtig, fair und ehrlich zu bleiben. Eine Vertrauensbasis entsteht dann, wenn das Kind weiß, dass auch die Eltern nicht immer nur gute Noten hatten.

Außerdem ist es völlig in Ordnung, wenn die Eltern zugeben, dass sie auch nicht immer Lust haben, zur Arbeit zu gehen, aber gelernt haben, dass es genauso zu ihren Pflichten gehört wie der Schulbesuch für den Schüler.

 

       

Können die Eltern den Lernprozess nicht selbst begleiten, kann professionelle Nachhilfe sinnvoll sein.

Allerdings sollte das Kind ein Mitspracherecht haben, denn wenn es gezwungen wird, einen Förderkreis zu besuchen oder mit einer fremden Person zu lernen, ist fraglich, ob sich der gewünschte Erfolg einstellen wird.

 

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Ein Gedanke zu „Tipps bei schlechten Schulleistungen“

  1. Insgesamt sollte man aber auch nicht vergessen, dass es Phasen gibt, in denen alles andere wichtiger ist als die Schule. Gerade Jugendliche in der Pubertät empfinden die Schule als notwendiges Übel. Ich denke aber, dass solche Phasen völlig normal sind und solange das Klassenziel erreicht wird, ist Panik unnötig.

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